Archiv der Kategorie 'found on doorstep'

Fear of a Nerd-President?

Das untenstehende Video fand ich vor einiger Zeit auf dem von mir geschätzen Sci-Fi-Blog io9, und wollte es eigentlich im Artikel zur Nerd-Culture erwähnen, aber irgendwie passte es dann doch nicht. Trotzdem sollte man es sich, sofern man großartige Dinge mag und eine Schwäche für politisches Tagesgeschehen hat, unbedingt anschauen. Es handelt sich hierbei um einen Redebeitrag vom diesjährigen „Radio and TV Correspondents‘ Dinner“ des US-Parlamentsenders C-Span. Wird ab ca. fünfeinhalb Minuten schier unglaublich.

the lost art of making crappy tv-vorspänne

ach ja. die späten siebziger, frühen achtziger! eine zeit, in der auch us-fernsehen noch richtig dumm machte, wer erinnert sich nicht daran! alle, wahrscheinlich. deswegen sei hier einmal daran erinnert: früher wurde den zuschauerinnen so wenig verstand zugetraut, dass bevor es losging im Vorspann kurz nochmal erzählt werden musste, worum es in der serie überhaupt geht. wohl, damit die zuschauerinnen den folgenden inhalt über von blonde-blauäugige-muskelbepacke-übermenschen-aliens-aus-der-fernen-vergangenheit und humanoide-roboter-im-polizeidienst nicht mit den nachrichten verwechseln. (mehr…)

Essstäbchen sind das bessere Tibet


Eigentlich sind Holz-Essstäbchen ja Wegwerfprodukte, so wie Plastikgabeln oder Pappteller. Billige, kleine Mittler zwischen Nudel, Ente, Fisch, Tofu, Reis und Hungergefühl. Nicht weiter bemerkenswert also, auch wenn sie in ihrer Austauschbarkeit der kundigen Benutzerin immerhin die Möglichkeit bieten, sich (zumindest in der eigenen Wahrnehmung, wenn’s drauf ankommt, guckt ja eh keiner) von den ebenfalls austauschbaren Messer- und Gabel-Esserinnen am Nachbartisch abzuheben: wie weltgewandt, tolerant und fingerfertig erscheint doch die Person, die ihre gebackene Banane ungelenkt von Essstäbchen in den Honigklecks auf ihrem Teller fallen lässt im Vergleich zur Ihrer Nachbarin mit dem bauernhaft-vulgär auf einer Gabel aufgespießten Stück Tofu am Nachbartisch! Tiefe Gräben der Kosmopolität tun sich in diesem Moment plötzlich zwischen den Tischen jeder kleineren Nudel-und-Enten-Klitsche auf, in der das Nebeneinander von hölzernem Gestochere und klassischem Geschirrgeklappere auftritt. (mehr…)

???

kein kommentar dazu. erklären kann ich es nicht.

Gute Franchises sterben nie!

Die Sarah-Connor-Chronicles sind abgesetzt, und Terminator: Salvation soll allen Gerüchten nach ja eher langweilig sein – schlechte Zeizen für Terminator-Enthusiast_Innen könnte man meinen. Gute Franchises sind allerdings nur schwer totzukriegen – und für Terminator-Fans bedeutet das wohl: Musical.