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Der Siebte Tag – „24″ und die Rettung der Welt (Teil Eins)

Bei 24 ist es stets fünf vor 12.

Kiefer Sutherlands Serie über Jack Bauer, den hyperaktiven Türsteher des demokratischen Rechtsstaats, bleibt auch in der siebten Staffel erzkonservativer Scheiß. Das Zuschauen ist trotzdem spannend – erster Teil einer kleinen Einführung in die bedrohte Weltordnung von „24“.

Jack Bauer, Kiefer Sutherland’s pflichtbesessenes, republikanisches und üblicherweise bis zur Selbstzerstörung aktives Alter-Ego ruht. Seine Augen sind geschlossen, sein Körper geschunden, einzig die piependen und blinkenden medizinischen Geräte sorgen für etwas Unruhe. Jack Bauer liegt im künstlich induzierten Koma, hat mit seinem Leben abgeschlossen. Und sich selbst für seine Taten vergeben, für die er kurz zuvor bei einem muslimischen Geistlichen Beichte abgelegt hat. So endete vor kurzem die siebte Staffel 24; zuvor folterte, prügelte, schoss, analysierte und argumentierte der blonde Anfangfünfziger sich noch dreiunzwanzigeinhalb Stunden lang zum Wohl des amerikanischen Rechtsstaats durch Gerichtsverhandlungen, Verbrecher, Paramilitärs, afrikanische Terroristen und verräterische Freunde. Erst am Ende des siebten Tages bekommt Jack seine verdiente Ruhe. Vorübergehend, versteht sich. (mehr…)

Das Unheil nimmt seinen Anfang.

Ja, warum eigentlich? Wohl um Zeit totzuschlagen, die man eigentlich nicht hat, sich dabei einzubilden, es wäre für etwas gut. Das etwas bleibt dabei unklar, aber egal: Klarheit ist eh was für Kleingeister. Mit dem Bloggen eigentlich eher noch unvertraut, wird das alles wohl eher mühsam als entspannt werden, aber auch das erstmal egal. Manches sollte wohl noch aussortiert werden. Die mentale Textproduktion läuft jedenfalls seit einiger Zeit schon ordentlich und fragt nicht nach Zeilenabständen – dem sollte dann doch mal Einhalt geboten werden, und das passiert nun hier. Erster Eintrag kommt gleich – dann erklärt sich das ja vielleicht auch von selbst.